Triathlons.com

Die Ergebnisse des Triathlon Alpe d’Huez 2026

LB
Von Luc Beurnaux

Veröffentlicht am Mi., 12. August 2026

Aktualisiert am Mi., 12. August 2026

Die Ergebnisse des Triathlon Alpe d’Huez 2026
© Uniti_Barcelona

Mitten in der Woche stand einer der beliebtesten und legendärsten Triathlons Frankreichs an: der Alpe d’Huez Triathlon, der dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert hat. Knapp 5.000 Triathletinnen, Triathleten und Duathleten aus ganz Europa waren über drei Distanzen am Start.

Dieses 20e Jubiläum begann am 3. August mit einem Duathlon: 6,5 km Laufen in Bourg d’Oisans, danach der legendäre Anstieg nach Alpe d’Huez auf dem Rad, und zum Abschluss 5,5 km Laufen mitten in der Station.

Mehr als 1.000 Athletinnen und Athleten hatten sich für diesen „Appetizer“ angemeldet. Den Sieg holten sich bei den Männern der Franzose Émile Blondel Hermant und bei den Frauen die Belgierin Josie Vanhoutte.

Podium Frauen:

1 - Josie Vanhoutte (Belgien) 1:59:33

2 - Margaux Bontant (Frankreich) 2:00:27

3 - Marine Claudel (Frankreich) 2:00:38

 

Podium Männer:

1 - Émile Blondel-Hermant (Frankreich) 1:30:42

2 - Wout Driever (Niederlande) 1:32:37

3 - Rémy Guerineau (Frankreich) 1:33:43

Triathlon L - Premiere für Steger, dritte Krone für Siffert

Der eigentliche Höhepunkt folgte übermorgen mit dem Triathlon L. Ein hybrides Format, das die Organisation um den früheren Langdistanz-Weltmeister Cyrille Neveu entwickelt hat. Die Strecke ist seit 20 Jahren unverändert geblieben, ein echter Beweis dafür, wie gut das Konzept funktioniert.

Los geht’s mit 2.200 m Schwimmen im Rolling-Start, in den wie immer frischen Gewässern des Lac du Verney.

© Uniti_Barcelona

Danach wartet eine ebenso brutale wie grandiose Radstrecke durch das Oisans: 118 km mit 3.200 m D+, über vier große Anstiege:

  • Alpe du Grand Serre: 15 km mit 6,5 %

  • Col de Malissol: 3 km mit 7 %

  • Col d’Ornon: 14,4 km mit 4 %

  • Und der berühmte Anstieg mit den 21 Kehren nach Alpe d’Huez: 13 km mit 8 %.

Eine Folter für die Beine, die da längst schon arbeiten mussten, bevor es in den abschließenden Höhenlauf geht: 19,4 km in drei Runden und 350 m D+.

Rund 2.000 Athletinnen und Athleten wollten sich den Triathlon L dieses Jahr in die Ergebnisliste schreiben. Der Franzose Pierre Dupuy gönnte sich einen Moment Ruhm, als Erster aus dem Wasser zu steigen, doch auf dem Rad begannen die Favoriten schnell, die Karten neu zu mischen.

Louis Richard, zweifacher EmbrunMan-Sieger und 2e hier 2024 und 2025, fuhr die Bestzeit auf dem Bike (3:47:46). Doch der ehemalige Radprofi musste sich am Ende auf der Laufstrecke dem Duathlon-Sieger geschlagen geben: Der Franzose Émile Blondel-Hermant, am Ende 2e hinter dem Österreicher Thomas Steger, der diese Ausgabe in 5:33 gewann. Steger kam als 19e aus dem Wasser, übernahm im finalen Anstieg nach Alpe d’Huez die Führung und hielt dem Druck von Émile Blondel-Hermant auf der Laufstrecke stand.

Bei den Frauen siegte die Schweizerin Alanis Siffert und feierte damit ihren dritten Erfolg in Serie oben in den 21 Kehren. Sie verwies die Französin Jeanne Collonge (Siegerin 2016 und 2023) mit 9:30 Minuten Vorsprung auf Rang zwei, dahinter wurde ihre Landsfrau Nina Derron Dritte.

Podium Frauen:

1 Alanis Siffert (Schweiz) 6:13:00

2 Jeanne Collonge (Frankreich) 6:22:30

3 Nina Derron (Schweiz) 6:32:12

 

Podium Männer:

1 Thomas Steger (Österreich) 5:33:41

2 Émile Blondel-Hermant (Frankreich) 5:36:07

3 Louis Richard (Frankreich) 5:38:48

Zum Abschluss die Mitteldistanz

Dieses 20e Jubiläum endete am Donnerstag, dem 6. August, mit der Mitteldistanz. Auch sie ist an die Topografie angepasst: 1.500 m Schwimmen, 28 km Rad inklusive des Anstiegs mit den 21 Kehren, 6,4 km Laufen. Über 1.800 Triathletinnen und Triathleten waren dabei.

Die Französinnen und Franzosen Keran Gallou und Léane Blanchard dominierten das Rennen und setzten sich schon im Anstieg der 21 Kehren ab, um sich in die Siegerliste einzutragen.

Podium Männer:

1 Keran Gallou (Frankreich) 1:55:18

2 Emmanuel Lejeune (Belgien) 1:57:38

3 Pau Noguera (Spanien) 1:57:56

 

Podium Frauen:

1 Léane Blanchard (Frankreich) / 2:16:25

2 Lena Vaillier (Frankreich) / 2:20:04

3 Océane Le Bris (Frankreich) 2:22:03