Mit Mavic stilvoll durch den Triathlon-Sommer

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Von Luc Beurnaux

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

Mit Mavic stilvoll durch den Triathlon-Sommer
© Mavic

Triathlons.com hatte die Gelegenheit, eine komplette Mavic-Ausrüstung zu testen, die euch den ganzen Sommer über begleitet, gerade auf langen Ausfahrten bei großer Hitze.

Das Set aus der Ksyrium-Trägerhose, der Aksium Wind Vest, dem Aksium-Trikot, der MVS Shield Photochromic und den Cosmic SLR-Triathlonschuhen überzeugt mit schlichter Optik, hoher Funktionalität und sauberer Verarbeitung. Das gilt besonders für die Textilien, die zudem in Europa gefertigt werden. Das ist ganz nach unserem Geschmack.

Test der Ksyrium-Trägerhose

Die Hose ist für lange Belastungen von mehr als drei Stunden ausgelegt. Man kann sich gut vorstellen, dass die Entwickler vor allem auf Komfort und Langlebigkeit geachtet haben.

Schon beim ersten Anziehen fällt das Ergo-Endurance-Sitzpolster auf. Es besteht aus mehreren Schichten und verfügt über einen Ortholite-Einsatz, der Vibrationen absorbiert und Stöße dämpft. Auf den ersten Ausfahrten wirkt das Polster noch etwas voluminös, passt sich mit der Zeit aber an, bis man es kaum noch wahrnimmt. Im Allgemeinen ein gutes Zeichen.

Das Material der Trägerhose ist extrem elastisch, und bietet eine leichte, zugleich angenehme Muskelunterstützung. Perforierte Träger verbessern die Belüftung am Oberkörper. Der nahtlose Beinsaum mit Silikonbändern hält die Hose sicher und passgenau am Oberschenkel.

Preis: 129 Euro

Test des Aksium-Trikots

Die rostrote Farbe dürfte nicht jedem Triathleten gefallen. Viele bevorzugen vermutlich kräftigere, angesagtere oder auffälligere Töne. Das bleibt allerdings ein Detail, denn die Qualität des Trikots ist tadellos. Wie alle hier getesteten Textilien wird es in Europa, genauer gesagt in Rumänien, gefertigt. Die Passform liegt voll im Trend: körpernah, ohne einzuengen.

Das technische Wabenmaterial aus italienischem 3D-Mesh sorgt für eine ausgezeichnete Thermoregulierung. Seine wabenartige Struktur wirkt wie ein Schwamm und leitet Feuchtigkeit während der Belastung zuverlässig ab. Bei hoher Intensität bleibt der Körper angenehm kühl, bei moderater Belastung trocken. So bleibt der unangenehme Kälteeffekt des Windes auf nasser Haut aus. Auf dem Rücken sitzen vier Taschen: drei vertikale, wie üblich, und eine quer verlaufende für zusätzlichen Stauraum.

Silikonprints in den Taschen sichern persönliche Gegenstände, ohne das Trikot zu beschweren. Auch am unteren Saum sorgen Silikonstreifen für einen stabilen Sitz während der Fahrt.
Das Trikot besitzt einen durchgehenden Reißverschluss. Der Spritzguss-Reißverschluss mit geformten Kunststoffzähnen wird häufig bei Outdoor-Bekleidung eingesetzt, weil er mechanischen Belastungen und Reibung sehr gut standhält.

Preis: 89 Euro

Test der Aksium-Windweste

Wer im ersten Tageslicht startet oder erst spät am Abend zurückkommt, kann auch im Sommer frösteln. Diese unauffällige ärmellose Weste schützt zuverlässig vor Wind und bleibt dabei angenehm atmungsaktiv.

Die Vorder-, Seiten- und Schulterpartien bestehen aus leichtem technischem Nylon. Das Material schützt optimal vor Wind und hält Spritzwasser bei einem Regenschauer ab.

Der kleine Stehkragen hält den Hals zumindest vorübergehend warm. Ein breites Mesh-Rückenteil verbessert die Atmungsaktivität und bietet viel Bewegungsfreiheit. Die kompakte Weste lässt sich problemlos in der Trikottasche verstauen und verfügt über Zwei-Wege-Reißverschlüsse, die das An- und Ausziehen erleichtern. Zumindest theoretisch: Bei unserem Test verhakte sich der Reißverschluss etwas, wodurch das Ausziehen komplizierter wurde als erwartet.

Preis: 79 Euro

Test der MVS Shield Photochromic

Das unverzichtbare Accessoire für ein komplettes Set! Die MVS Shield Photochromic verbindet modernes Design mit überzeugender Funktionalität. Ihre photochromen Gläser passen sich automatisch an die Lichtverhältnisse an und verändern innerhalb weniger Sekunden ihre Tönung.

Die Gläser bieten außerdem 100 Prozent UV-Schutz und sind oleophob beschichtet. Dadurch haften Staub, Fett und Schweiß weniger leicht an. Für sommerliche Ausfahrten also bestens geeignet.

Die großen Gläser und das rahmenlose Design geben den Blick frei. Dazu verbessern die zylindrischen Gläser das periphere Sichtfeld. Verstellbare Nasenpads ermöglichen eine individuelle Anpassung an das Gesicht. Die rutschfesten Bügelenden halten die Brille sicher an ihrem Platz, egal ob auf der Nase oder im Helm.

Preis: 119 Euro

Test der Cosmic SLR-Triathlonschuhe

Schon beim ersten Anziehen überrascht der Schuh mit hohem Komfort. Dadurch kann man ihn problemlos ohne Socken tragen, ohne Reibung oder Blasen befürchten zu müssen. Das angenehm weiche Innenleben wird durch ein gestricktes Obermaterial und eine Matryx-Konstruktion ergänzt. Dieses Material aus dem französischen Ardèche-Gebiet ist auf dem besten Weg, das bekannte Mesh abzulösen. Das Ergebnis ist eine überzeugende Kombination aus Atmungsaktivität, Halt und Langlebigkeit, die viele Stunden im Sattel verspricht. Die Carbonsohle sorgt für ein optimales Gewicht.

Seine Triathlon-DNA zeigt sich am breiten Klettverschluss, der ein schnelles An- und Ausziehen ermöglicht. Eine Aussparung im Klettband hält den Verschluss offen und macht den Einstieg noch schneller. Eine Fersenschlaufe erleichtert das Anziehen, während rutschfeste Elemente auf der Sohle für sicheren Halt sorgen, wenn man vom Rad steigt und zur Wechselzone läuft.

Preis: 219 €