Hayden Wilde, Jelle Geens, Lasse Priester und Sam Dickinson treffen am Samstag, 19. September, beim French Riviera T100 aufeinander
Nur knapp eine Woche nach ihrem Auftritt bei den IRONMAN-70.3-Weltmeisterschaften in Nizza treffen sich mehrere der weltbesten Triathleten im Estérel zum French Riviera T100. Das Rennen gehört zur T100 Triathlon World Tour und ist den Männern vorbehalten. Angeführt wird das Feld vom frisch gekürten IRONMAN-70.3-Weltmeister Hayden Wilde aus Neuseeland. Triathlons.com stellt das Starterfeld vor und zeigt, wie sich das Rennen am Samstag live verfolgen lässt.
Zwischen Nizza im Département Alpes-Maritimes und Fréjus-Saint-Raphaël im Département Var liegen etwas mehr als 60 Kilometer. Eine Woche nach der IRONMAN-70.3-WM in Nizza lag es daher nahe, die kurze Strecke ins Herz des Estérel auf sich zu nehmen und dort die dritte Station der T100 Triathlon World Tour zu bestreiten, die den männlichen Triathleten vorbehalten ist.
Mehrere Athleten aus den Top 10 von Nizza kämpfen damit nur sechs Tage nach dem harten Rennen an der Côte d’Azur erneut um den Sieg, das Podium oder eine vordere Platzierung. Sie dürften auf den Effekt der Superkompensation setzen, denn die vergangene Woche stand für die meisten von ihnen ganz im Zeichen der Regeneration.
Der Neuseeländer Hayden Wilde, amtierender IRONMAN-70.3-Weltmeister und aktuell Führender der Gesamtwertung der T100-Saison 2026, trifft in Fréjus, wo er im vergangenen Jahr gewann, erneut auf den Belgier Jelle Geens, der in Nizza Dritter wurde. Ebenfalls am Start sind der Deutsche Lasse Nygaard Priester, Fünfter auf der Promenade des Anglais, der Brite Sam Dickinson, Neunter der WM 2026, sowie der Deutsche Rico Bogen, der in Nizza nach einer starken Radleistung auf Rang 17 kam. Im vergangenen Jahr Fünfter in Fréjus, zeigte Bogen zu Saisonbeginn auf der T100-Distanz (2 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 18 km Laufen) bereits starke Form und gewann im April 2026 in San Francisco.
In diesem Jahr wird kein Franzose am Rennen teilnehmen. Mathis Margirier, der dem Circuit besonders treu verbunden ist und im vergangenen Jahr in Fréjus Vierter wurde, muss verletzungsbedingt passen. Nach seinem achten Platz beim T100 in Singapur zu Jahresbeginn erlebte der Athlet aus der Ardèche eine durchwachsene Saison ohne weitere Starts: Er sagte beim T100 in San Francisco, beim IRONMAN 70.3 Pays d’Aix und beim IRONMAN Frankfurt ab. Eine Entzündung im Fuß behindert ihn beim Laufen und verhindert, dass er sein volles Potenzial ausschöpfen kann.
Können Jake Birtwhistle oder Youri Keulen die Favoriten ärgern?
Unter den 20 Elite-Triathleten am Start dürfte der Australier Jake Birtwhistle, aktuell Zweiter der T100-Gesamtwertung 2026, deutlich frischer sein als seine Konkurrenten. Sein letzter Wettkampf liegt im Juli zurück: Damals wurde er beim Airlie Beach Triathlon in seiner australischen Heimat Zweiter. Der Athlet des Valence Triathlon in Frankreich hatte bis dahin eine starke Saison hingelegt, mit Platz vier beim IRONMAN 70.3 Geelong in Australien, Platz sechs beim T100 in San Francisco und einem Sieg beim IRONMAN 70.3 Western Sydney. Der werdende Vater reist daher mit viel Selbstvertrauen nach Frankreich und könnte auf dem schnellen Kurs entlang der rot leuchtenden Küste des Estérel die Hierarchie durcheinanderwirbeln.
Ein weiterer möglicher Außenseiter ist der Niederländer Youri Keulen. Er hat bewiesen, dass ihm das T100-Format liegt: 2024 gewann er das T100 in Singapur, im vergangenen Jahr wurde er beim T100 Australia Dritter. Sein Start in die Saison 2026 verlief ebenfalls hervorragend. Im April belegte er beim T100 in Singapur Rang sieben, im Mai wurde er Zweiter beim IRONMAN Brasilien und im Juli ebenfalls Zweiter beim IRONMAN 70.3 Vitoria-Gasteiz.
Wo und wann lässt sich der French Riviera T100 live verfolgen?
Die Liveübertragung beginnt am Samstag, 19. September, um 8:00 Uhr. Der Rennstart erfolgt um 8:05 Uhr.
Außerdem:
Auf Discovery+
Auf Eurosport
Auf Max
Auf TNT Sports für Zuschauer im Vereinigten Königreich und in Irland
Die 20 gemeldeten Elite-Triathleten beim Ekoï French Riviera T100 Triathlon
Hayden Wilde (Neuseeland)
Jake Birtwhistle (Australien)
Rico Bogen (Deutschland)
Lasse Nygaard Priester (Deutschland)
Samuel Dickinson (Großbritannien)
Kurt McDonald (Australien)
Gregor Payet (Luxemburg)
Morgan Pearson (USA)
Menno Koolhaas (Niederlande)
Jelle Geens (Belgien)
Kyle Smith (Neuseeland)
Youri Keulen (Niederlande)
Henry Rappo (Estland)
Will Draper (Großbritannien)
Fabian Kraft (Deutschland)
Wilhelm Hirsch (Deutschland)
Guillem Montiel (Spanien)
Valdemar Solok (Dänemark)
Antonio Benito Lopez (Spanien)
Jannick Schaufler (Deutschland)